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Wohnungsmieten in München klettern erneut auf historische Höchstwerte

iStock_000001775106SmallLaut dem Marktforschungsinstitut des IVD Süd e.V. steigen die Mieten speziell in München ungebremst weiter, während die Preise im Bayern-Trend insgesamt nur moderat ansteigen. Insgesamt beurteilt der IVD die Situation auf dem bayerischen Wohnungsmarkt als weiterhin angespannt. Trotz auf sehr niedrigen Niveau steigender Baugenehmigung– und Baufertigstellungszahlen bleibt das Angebot an Wohnraum insbesondere in den Groß– und Mittelstädten Bayerns weit hinter dem tatsächlichen Bedarf zurück. Dies sorgt für weiteren Druck auf die Mieten.

Die Wohnungsmieten in Bayern sind in den letzten 10 Jahren kontinuierlich gestiegen. Nach einer kurzen Verschnaufpause im Herbst 2011 setzte sich der Mietpreisanstieg weiter fort. So stiegen die Mietpreise bayernweit im Vergleich Herbst 2011 zu früher 2012 bei Mietwohnungen aus dem Bestand um +2,5 % und bei neu errichteten Wohnungen um +2,8 %.

Auch auf dem Münchner Wohnungsmarkt steigt das Mietniveau ungebrochen weiter. Historische Höchstwerte wurden im Frühjahr 2012 bei den Wohnungsmieten, für alle Baujahresklassen, seit Beginn der IVD–Marktforschung im Jahr 1969, beobachtet. Am höchsten war der Anstieg im Vergleich zum Herbst 2011 bei den neu gebauten Reihenmittelhäusern mit +4,5 % sowie den neu gebauten Wohnungen mit +3,6 %. Es folgen mit +3,1 % die Bestandswohnungen mit jeweils +3,0 % die Doppelhaushälften/Neubau und die Reihenmittelhäuser/Bestand. Bei den Doppelhaushälften/Bestand legten die Mieten im Frühjahr 2012 um +2,1 % und bei den Altbauwohnungen um +1,5 % zu.

In München werden bei Altbauwohnungen derzeit im Durchschnitt 13,90 EUR pro Quadratmeter bezahlt. Die Mieten für Wohnungen aus dem Bestand liegen bei 13,10 EUR pro Quadratmeter und für Neubauwohnungen bei 14,50 EUR pro Quadratmeter. Ein Reihenmittelhaus/Bestand zur Miete kostet im Frühjahr 2012 durchschnittlich 1.700 EUR und ein Reihenmittelhaus/Neubau 1.850 EUR. Das Mietpreisniveau für Doppelhaushälften/Bestand liegt bei durchschnittlichen 1.980 EUR und für Doppelhaushälften/Neubau bei 2.370 EUR.
Die Schere zwischen dem Real Einkommen und Wohnkosten geht’s weiter auseinander. Im Zeitraum zwischen 1995 und 2011 verzeichneten die Mieten in München einen beachtlichen Anstieg von +38,5 %. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte liegt im untersuchten Zeitraum durchschnittlich um +32,2 % zu. Noch stärker als die Wohnungsmieten stiegen die Wohnungsmietenkosten, die so genannte „2. Miete“ Ende. So haben die Kosten für Strom und Gas seit 2005 mit +45 % die höchsten Zuwächse zu verzeichnen. Die Ausgaben für die regelmäßige Instandhaltung und Reparatur verteuerten sich innerhalb der vergangenen 7 Jahre um +25,6 %. Für Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung müssen heute entsprechend +19,6 % bzw. +9,0 % mehr ausgeben werden als noch im Jahr 2005.
Angesichts des Wohnungsmangels wird teilweise vorgeschlagen, dass Mehrfamilienhäuser nicht mehr in einzelne Eigentumswohnungen aufgeteilt werden dürfen. Der IVD Süd sieht ein solches gesetzliches Verbot kritisch, da dadurch keine neuen Wohnungen entstehen. Vielmehr ist zu befürchten, dass Eigentümer aus Angst vor einem kommenden Verbot beginnen, Mehrfamilienhäuser quasi prophylaktisch im Vorfeld einer Gesetzesänderung umzuwandeln. Insofern sind solche Diskussionen, die ausschließlich an den Symptomen ansetzen, völlig unproduktiv. Man sollte vielmehr darüber nachdenken, wo noch neuer Wohnraum geschaffen werden kann. Hierbei ist insbesondere die Landeshauptstadt München mit den verantwortlichen Gremien gefordert.

 
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Patrizia baut Wohnungen an der Hofmannstrasse in München-Obersendling

Laut Pressemitteilung vom 04. Oktober 2012 hat die PATRIZIA Immobilien AG hat in München ein Entwicklungsgrundstück von Siemens Real Estate erworben. Das rund 65.000 Quadratmeter umfassende Areal befindet sich in München-Obersendling. Das bislang vor allem gewerblich genutzte Grundstück an der Hofmannstraße soll nun zukünftig zu wohnungswirtschaftlichen Zwecken umgewidmet werden. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. 300 Millionen Euro.

„Wir freuen uns, mit dem Erwerb eines weiteren Grundstücks in München nun innerhalb von nur wenigen Monaten auf ein Entwicklungsvolumen von rund 100.000 Quadratmetern Grundstücksfläche allein in der bayerischen Landeshauptstadt blicken zu können“, sagt Jürgen Kolper, Geschäftsführer der PATRIZIA Projektentwicklung GmbH. Bereits im April dieses Jahres hatte die PATRIZIA ein Joint Venture mit der CA Immo geschlossen, das die Realisierung einer Quartiersentwicklung in München-Baumkirchen vorsieht. Hier handelt es sich um ein Areal von nahezu 30.000 Quadratmetern Grundstücksfläche. Mit dem aktuellen Ankauf des Grundstücks in der Hofmannstraße weitet die Tochtergesellschaft der PATRIZIA ihre bundesweite Tätigkeit nochmals deutlich aus: Mit den aktuellen Projektentwicklungen in Augsburg, München, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und Köln liegt das von ihr verantwortete Projektvolumen allein in diesem Bereich inzwischen bei rund 1 Milliarde Euro.

 
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55 neue Wohnungen in der Maxvorstadt

Das in München und Berlin ansässige Immobilienunternehmen Südhausbau errichtet an der Ecke Nymphenburger Straße/Erzgießereistraße 55 Wohnungen und sieben Gewerbeeinheiten auf einen 3.300 m² großen Grundstück. Das derzeit noch auf dem Grundstück befindliche Gebäude steht leer und soll abgerissen werden. Bis 2011 war dort die Polizeiinspektion 42 untergebracht. Die Bauarbeiten sollen im Herbst diesen Jahres beginnen. Der Entwurf für das neue Gebäude stammt von dem Münchner Architekten Schub Klaus Schuh. Die Fertigstellung ist für 2014 vorgesehen.

 
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Erhaltungssatzung in München – Stadt schützt Mieter weiter vor Luxussanierungen

Gemeinden können laut §172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Baugesetztbuch (BauGB) besondere Gebiete mit einer sog. Erhaltungssatzung belegen. In München sind derzeit 14 Stadtteile/-gebiete als Erhaltungssatzungsgebiet gekennzeichnet. Die zeitlich befristeten Beschlüsse werden regelmässig überprüft und bei Bedarf verlängert. Zuletzt wurde nun der Beschluss für das Gebiet Ludwigsvorstadt/Schwanthalerhöhe um weitere 5 Jahre verlängert. In Kürze läuft die Erhaltungssatzung für die Gebiete Georgen-/Zentnerstr./Josephsplatz und Pündter- und Viktoriaplatz aus. Auch hier wird die Stadt den Bedarf für eine Verlängerung prüfen und kurzfristig entscheiden.

Ziel der Stadt ist es, Modernisierungen von Altbauten so zu steuern, dass “die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung erhalten bleibt, wenn dies aus besonderen städtebaulichen Gründen erforderlich ist.” Konkret bedeutet dies, dass die Stadt München mit der Erhaltungssatzung bestimmte Stadtgebiete und deren Bewohner  vor Altbau-Luxussanierungen  und allen damit einhergehenden Konsequenzen schützt.

Weitere Informationen der Stadt München zu diesem Thema finden Sie hier.

Hier ein Überblick über die derzeitigen Erhaltungssatzungsgebiete in München und deren Gültigkeit:

Satzungsgebiet: Gültig bis:
Georgen-/Zentnerstr./Josephsplatz 30.08.2012
Pündter- und Viktoriaplatz 30.08.2012
Schlachthofviertel 20.03.2013
Alte Heide 01.12.2013
Dreimühlenstraße 01.12.2013
Tegernseer Landstraße 19.11.2015
Trauchberg-/Forggenseestraße 19.11.2015
Haidhausen-Mitte 10.03.2016
Gärtnerplatzviertel 30.05.2016
Untere Au/Untergiesing 30.05.2016
Neuhausen 17.06.2016
Sendling 11.07.2016
Milbertshofen 30.10.2016
Ludwigsvorstadt/Schwanthalerhöhe (verlängert) 26.04.2017
 
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Wohnen am Mühlbach – Neues Projekt in Schwabing-Freimann

Ausgestellt am 26. Juli 2012 von in 2014, München, Neubau

Die Bayerische Hausbau will in München im Zuge des Wohnprojekts „Am Mühlbach – Wohnen in Schwabing-Freimann“ 151 Wohnungen und eine Kita bauen. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt gibt, sollen die Bauarbeiten auf dem etwa 12.000 m² großen Gelände in der Freisinger Landstraße voraussichtlich im zweiten Quartal des Jahres 2013 beginnen. „Mit einem Brückenschlag direkt an die Obere Isarau angebunden, hat das Objekt eine ausgezeichnete Lage“, sagt Dr. Jürgen Büllesbach, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bayerischen Hausbau. „So grünes und doch zentrales Wohnen mit viel Platz und zahlreichen Freizeitmöglichkeiten ist besonders für Familien reizvoll.“ Mit dem Vertrieb der Wohnungen beginnt die Bayerische Hausbau voraussichtlich im Februar 2013. Angaben über das Investitionsvolumen fehlen bisher.

 
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Münchner Immobilienmarkt – teilweise extreme Marktentwicklung in 2011

Ausgestellt am 7. Mai 2012 von in München

Der Münchener Gutachterausschuss veröffentlicht am 09. Mai 2012 seinen vollständigen Bericht für das Jahr 2011. Im Vorfeld wurden in einer Kurzfassung des Berichts bereits die wesentlichen Ergebnisse veröffentlicht.
Insgesamt war das Jahr 2011 von vielen Extremen geprägt. So wurde beispielsweise auf dem Münchner Immobilienmarkt in 2011 der historisch höchste Geldumsatz erreicht. Insgesamt wechselten in München Immobilien im Wert von rund 9,3 Milliarden EUR ihren Besitzer. Auf den Eigentumswohnungsmarkt entfallen hiervon 4 Mrd. EUR. Insgesamt entspricht dies einem Umsatzplus von 22% gegenüber dem Vorjahr.
Auch stiegen die Preise durch die zunehmende Nachfrage insbesondere im Markt für Wohnimmobilien weiter deutlich an:

● Verteuerung von Wohnbaugrundstücken im nahezu gesamten Stadtgebiet, besonders in durchschnittlichen und guten Wohnlagen (in guten Wohnlagen bis zu 75% Steigerung gegenüber den Bodenrichtwerten vom 31.12.2010)

● Neubau-Eigentumswohnungen waren in durchschnittlichen und guten Wohnlagen im Mittel 10 % teurer; im Mittel kosteten sie rund 4.450 €/m² Wohnfläche

● Für Bestandswohnungen in durchschnittlichen und guten Wohnlagen lag der Preisanstieg durchschnittlich bei 10 %

● Erhöhtes Preisniveau bei neuen und wiederverkauften Reihen- und Doppelhäusern; Steigerungen zwischen 10 und 15 %

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Gutachterausschuss München.

 
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Erste Münchner Immobilien Messe erfolgreich gestartet

Ausgestellt am 28. April 2012 von in Messe, MIM, München

Am Wochenende vom 20. bis 22. April 2012 stand die neue “Kleine Olympiahalle” ganz im Zeichen der Wohnimmobilien – ein Ruf, dem mehr als 5.000 immobilieninteressierte Besucher folgten.

Hohe Zufriedenheit herrschte auf allen Seiten: Die Aussteller zeigten sich vom hohen Niveau der Messe und von der Qualität der Messebesucher begeistert, die Besucher lobten das konzentrierte Angebot und die angenehme Atmosphäre der neu gebauten Kleinen Olympiahalle. „Wer kam, war bereits gut vorinformiert und zielgerichtet interessiert“, so Alexander Hofmann, Vizepräsident des BFW Bayern und Geschäftsführer der Baywobau. Insgesamt erwiesen sich die Gespräche auf der MÜNCHNER IMMOBILIEN MESSE als sehr qualifiziert.

Einladend und modern präsentierten sich die insgesamt 57 Messestände den Besuchern, die sich einen Überblick über das derzeitige Angebot an neuen und gebrauchten Wohnimmobilien in und um München verschaffen konnten. In anschaulichen Darstellungen, zum Teil mit zeitgemäßer Touchscreen-Technik, machten die Aussteller Lust auf ihre Produkte und sorgten für viel Faszination. So mancher Bauträger nutzte die Messe auch für die Präsentation ganz neuer Projekte, die bislang noch nicht publiziert, sondern hier zum ersten Mal gezeigt wurden. Daneben waren auch Dienstleister wie Notare und Finanzierungsinstitute vor Ort und damit alles, was man zum Erwerb einer Immobilie braucht, auf der MÜNCHNER IMMOBILIEN MESSE vertreten.

Ebenfalls hervorragend angenommen wurde das Rahmenprogramm, das an allen drei Messetagen mit hochkarätig besetzten Expertenvorträgen und Diskussionsrunden zur Teilnahme einlud. „Es ist uns gelungen, ein breites Themenspektrum anzubieten und entsprechend hochklassige Experten für die Vorträge zu gewinnen“, so Dr. Florian Forster, Geschäftsführer der acm medien GmbH, der für die Veranstaltungsleitung verantwortlich zeichnete. So waren Politik und Wirtschaft an einen Tisch geholt worden und hatten über die Wohnungspolitik und Wohnraumentwicklung diskutiert. Am Freitag eröffnete Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die Messe. Am Samstag besuchte Münchens Oberbürgermeister Christian Ude die Veranstaltung. Am Sonntag diskutierte der CSURathaus-Fraktionsvorsitzende Josef Schmid mit Bauträgern und der Wissenschaft. Besonders gefragt war der Vortrag von Helmut Thiele, Vorsitzender des Münchner Gutachterausschusses.

Als sich am Sonntagabend die Türen der MÜNCHNER IMMOBILIEN MESSE schlossen, war man sich einig: Das Konzept der Messe war ein voller Erfolg und hatte alle Erwartungen übertroffen. Die Wahl des Veranstaltungsorts wurde von den Ausstellern ebenso gelobt wie das großartige Engagement des Veranstalters. Dieser steht mit einem Bein bereits in der Planung der kommenden MÜNCHNER IMMOBILIEN MESSE, die im April nächsten Jahres stattfinden wird.

 
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Preise für Wohnimmobilien in Stadtlagen steigen weiter massiv an

Ausgestellt am 12. April 2012 von in München

Im 1. Quartal 2012 sind die Preise für Wohnhäuser und Wohnungen vor allem in den Metropolen massiv angestiegen: In München um rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie der Angebotspreisindex IMX von ImmobilienScout24 zeigt.

Die Angebotspreise sind von Januar bis März bundesweit spürbar angestiegen. So wurden etwa Wohnungen im Gebäudebestand rund zwei Prozent teurer angeboten als noch vor drei Monaten. Die Hauspreise sind im selben Zeitraum um knapp ein Prozent angestiegen. Damit erreichen die Wohnungs- und Hauspreise mit 107,6 beziehungsweise 103,1 die höchsten Werte seit Indexerstellung.

Von diesem Trend profitieren auch die Preise im Neubaubereich, die zuletzt eher stagnierten. Die Preiskurven für neu gebaute Häuser und Neubauwohnungen zeigen im ersten Quartal 2012 wieder deutlich nach oben: Insbesondere die Preise für Neubauwohnungen sind bundesweit um beinahe fünf Prozent angestiegen. Hierbei handelt es ich es sich jedoch teilweise auch um einen saisonalen Effekt, der im Neubaubereich regelmäßig im Frühjahr zu beobachten ist.

Treiber des bundesweiten Preiswachstums sind weiterhin die großen Metropolen. Dort sind die Angebotspreise im letzten Quartal am deutlichsten angestiegen. Die höchsten Preissteigerungen in den Metropolen der vergangenen drei Monate für Wohnungen im Gebäudebestand im Überblick (laut IMX):

  • München: plus 5,4 Prozent
  • Berlin: plus 4,9 Prozent
  • Köln: plus 4,3 Prozent
  • Hamburg: plus 2,8 Prozent
  • Frankfurt: plus 2,4 Prozent

‘Das Interesse an deutschen Immobilien ist bei Käufern aus dem In- und Ausland weiterhin ungebrochen hoch. Insbesondere Wohneigentum in den großen Städten ist gefragt. Doch dort wird das Angebot immer knapper und das lässt die Preise weiter steigen. In vielen Core-Lagen der Großstädte beobachten wir bereits seit längerer Zeit Verkäufermärkte mit geringem Angebot bei hoher Nachfrage’, erläutert Michael Kiefer, Leiter Immobilienbewertung & Immobilienmarktforschung bei ImmobilienScout24.

 
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Schwabinger Tor – Neues Quartier entsteht auf dem alten Metro-Gelände

An der Leopoldstraße entsteht auf dem ehemaligen Metro-Gelände das neue Stadtquartier „Schwabinger Tor“ – geplant ist unter anderem ein Luxushotel.

Zum Jahresanfang haben die Arbeiten zum neuen Stadtquartier „Schwabinger Tor“ zwischen Leopoldstraße und Berliner Straße begonnen. Der alteingesessene „Metro“-Großmarkt und das „Holiday Inn“, die bisher das eher trostlose Bild dieses Abschnitts prägten, stellten zum Ende des letzten Jahres den Betrieb ein und werden abgerissen.

Für rund 400 Millionen Euro will die Münchner Immobilienfirma Jost Hurler bis 2015 auf einer Fläche von 88 000 Quadratmetern eine Art Schwabinger Boulevard entstehen lassen. Insgesamt werden neun Gebäude in versetzter Lage entstehen, so dass sich dazwischen offene Plätze und Gassen bilden.

Besondere Aufmerksamkeit dürfte das „Fünf-Sterne-Plus“-Luxushotel erregen, das direkt an der Leopoldstraße liegen wird. Entworfen vom renommierten Architekturbüro Schmidt Hammer Lassen soll es rund 300 Zimmer, ein integriertes Kongresszentrum und eine Wellness-Oase bieten.

Die übrigen Gebäude zeichnen sich durch „horizontale Nutzungstrennung“ aus. Die Erdgeschosse sollen einen stark öffentlichen Charakter haben und mit Läden, Restaurants und einem Theater die Münchner anlocken. Für die mittleren Etagen sind Büroräume vorgesehen. In den oberen Geschossen schließlich sollen Wohnungen entstehen. Von klassischen Familienwohnungen bis zu Luxus-Appartments ist ein breites Preisspektrum vorgesehen.

Um gemütliches Flanieren durch das Stadtquartier zu ermöglichen, soll das Viertel vollkommen autofrei sein. Jeglicher Verkehr wird über einen dreigeschossigen Unterbau abgewickelt. Dort wird auch die Technik aller Bauten untergebracht.

Weichen mussten Ende letzten Jahres die „Metro“ sowie das „Holiday Inn“. Der Selbstbedienungsgroßhändler hatte aber in den letzten Jahren bereits vorgesorgt. 2008 eröffnete ein neuer Markt in Brunnthal, Ende 2010 kam ein neuer Standort in Pasing dazu. Mit dem umfassend modernisierten Großmarkt in Freimann sei man somit in München hervorragend aufgestellt, erklärte die „Metro“-Geschäftsführung.

Läuft alles nach Plan, beginnt nach dem Abriss der alten Bauten im Laufe diesen Jahres auch der Neubau. Im Jahr 2015 muss sich dann zeigen, ob das „Schwabinger Tor“ das wird, was Jost Hurler verspricht: ein attraktiver „Eingang zur Innenstadt“.

Weitere Infos zu diesem Projekt finden Sie hier.

 
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Neue Immobilienmesse für München erstmals im April

Ausgestellt am 15. März 2012 von in Messe, MIM, München

Der BFW Landesverband Bayern hat letzte Jahr die „Münchner Immobilien Messe” ins Leben gerufen. Sie soll sich auf Wohimmobilien in Stadt und Region konzentrieren und startet dieses Jahr imApril.

Vom 20. bis 22. April wird sich in München eine neue Wohnimmobilien-Messe dem interessierten Publikum präsentieren: Die Münchner Immobilien Messe, die der BFW Landesverband Bayern e.V. jetzt ins Leben gerufen hat. Die Messe hat nicht nur ein klares Konzept, das ein neues Forum für die Münchner Wohnimmobilienunternehmen schafft, sondern auch einen neutralen Träger, der gezielt branchenorientiert agiert und bei Organisation und Planung die Aufsicht übernimmt. Viele Größen aus der Münchner Immobilienlandschaft – so zum Beispiel Baywobau, Bayerische Hausbau, bauhaus, Concept Bau-Premier, Demos, Klaus Wohnbau, Südhausbau, Terrafinanz, Aigner Immobilien, LBS Bayern, Stadtsparkasse München und einige mehr – begrüßen die neuen Pläne und unterstützen die neue Wohnimmobilien-Messe. Mit der Süddeutschen Zeitung konnte ein starker Medienpartner gewonnen werden.
Kern des neuen Messekonzepts ist der konzentrierte Branchenmix. Er soll von Anfang an ausschließlich auf Wohnimmobilien und die eng damit verbundenen Dienstleistungen konzentriert sein – und das soll auch so bleiben. Nur Aussteller, die im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Wohnimmobilie stehen, sollen sich auf der Messe präsentieren. Damit möchte man das Messegeschehen im Sinne der Besucher und Aussteller so effektiv wie möglich gestalten: Ein jährlicher Treffpunkt der Münchner Immobilienbranche, der statt durch Größe lieber mit geballter Angebotsqualität und der Möglichkeit zu qualifizierten Gesprächen und brancheninternem Austausch überzeugt. Der einmal jährliche Rhythmus schafft Exklusivität und bringt zudem ein optimales Kosten-/ Nutzenverhältnis. Dies erlaubt den Ausstellern, ihr Werbebudget einmalig und gezielt für eine umfangreiche Bewerbung im Vorfeld der Veranstaltung einzusetzen. Seitens der Veranstalter ist ein umfangreiches Besucher-Marketing geplant, ein Rahmenprogramm mit hochkarätigen Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen schafft zusätzlichen Anreiz zum Messebesuch.

Als Veranstaltungsort wurde die neue Kleine Olympiahalle (Olympiapark München, Spiridon-Louis-Ring 21) gewählt. Sie liegt zentral, ist gut zu erreichen und bietet ausreichend Parkflächen. Die moderne, neu erstellte Halle verfügt insgesamt über 1400 m2 Ausstellungsfläche und wird durch ihre großzügige Verglasung viel Tageslicht ins Innere lassen. Die kompakte Gesamtfläche entspricht den derzeitigen Marktgegebenheiten. Die Angebote für Aussteller sind attraktiv und vor allem auch kostengünstig. Die Teilnahme an der Messe soll auch künftig auf einem konstant moderaten Preisniveau bleiben. Individuell und flexibel zeigt sich das Angebot an Standflächen: Flexibel kann entweder die reine Fläche angemietet oder ein Fertigstandkonzept gebucht werden – dieses ist in den zwei Ausstattungsvarianten Standard und Premium möglich. Aussteller, die zum Zeitpunkt der Anmeldung BFW-Mitglieder sind, erhalten Sonderkonditionen. Weitere Informationen über die neue Münchner Immobilien Messe, den Hallenplan und Reservierungsunterlagen gibt es unter www.mim.de.

Die Münchner Immobilien Messe auf einen Blick – Messeort und -termine: Münchner Immobilien Messe, Kleine Olympiahalle (Spiridon-Louis-Ring 21), ab April 2012 einmal jährlich im Frühjahr, erste Veranstaltung 20. – 22. April 2012!

 
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© Peter Hegerich