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Viel Neues in 2014 für Immobilieneigentümer und Vermieter

Gesetzliche Änderungen 2014: Was Eigentümer und Vermieter wissen sollten

Das Jahr 2014 bringt für Immobilieneigentümer und Vermieter eine Reihe von gesetzlichen Änderungen mit sich. Die wichtigsten Neuerungen sind laut Immowelt AG: die Erhöhung der Grunderwerbssteuer in einigen Bundesländern, das Inkrafttreten der reformierten Energieeinsparverordnung (EnEV) und die Einführung des SEPA-Zahlungsverfahrens. Außerdem diskutieren die Parteien in diesem Jahr grundlegende gesetzliche Veränderungen in der Immobilienbranche. Dazu gehören die Mietpreisbremse und die Zahlung der Maklerprovision nach dem Bestellerprinzip.

 

Maklerprovision nach dem Bestellerprinzip

Laut aktuellem Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums ist die Maklerprovision bald nach dem Bestellerprinzip zu zahlen. Das heißt, wer den Makler für die Vermittlung einer Wohnung beauftragt, der bezahlt dessen Provision. Wenn Wohnungssuchende einen Makler für die Suche engagieren, müssen sie diesem zu Beginn einen schriftlichen Suchauftrag erteilen. In der Immobilienbranche werden die möglichen Folgen dieses Gesetzentwurfes intensiv diskutiert. Das Inkrafttreten ist für das Jahr 2015 geplant.

 

Mietpreisbremse: Erster Gesetzentwurf liegt vor

Nach dem Willen der Großen Koalition tritt das Gesetz zur Mietpreisbremse im Jahr 2015 in Kraft. Der aktuelle Gesetzentwurf sieht vor, dass die Bundesländer alle fünf Jahre festlegen, in welchen Regionen ein „angespannter Wohnungsmarkt“ herrscht. Neumieten dürfen dort nur noch zehn Prozent über dem ortsüblichen Niveau liegen. Erstvermietungen von Neubauten und umfassend modernisierte Immobilien schließt die Gesetzesvorlage aus, um dem Wohnungsbau nicht zu schaden.

 

Erhöhung der Grunderwerbssteuer in vier Bundesländern

Bereits ab 1. Januar 2014 gilt eine höhere Grunderwerbssteuer in den Ländern Berlin, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen:

–       In Berlin wird ein Steuersatz von 6 Prozent statt 5 Prozent fällig.

–       Schleswig-Holstein erhöht die Grunderwerbssteuer von 5 Prozent auf 6,5 Prozent.

–       Bremen und Niedersachsen steigern den Steuersatz jeweils von 4,5 auf 5 Prozent.

 

Energieausweis gewinnt an Bedeutung

Am 1. Mai 2014 tritt die überarbeitete Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft. Diese verpflichtet Verkäufer und Vermieter von Immobilien, dem zukünftigen Käufer oder Mieter bereits bei der Wohnungsbesichtigung den Energieausweis des Gebäudes vorzulegen. In kommerziellen Immobilienanzeigen, beispielsweise in Zeitungen oder auf Online-Portalen, sind ebenfalls ausgewählte Werte anzugeben.

Die Angabe der Effizienzklasse des Gebäudes ist bei Energieausweisen, die ab Mai 2014 ausgestellt werden, Pflicht. Sie gibt über die Höhe des Energieverbrauchs Auskunft.

 

Einführung des SEPA-Zahlungsverfahrens

Für Überweisungen und Lastschriften gilt ab 1. August 2014 das SEPA-Verfahren. Dadurch sind Lastschriften nur noch elektronisch möglich, nicht mehr per Beleg bei der Bank.

Betroffen sind diejenigen Vermieter, die ihre Miete per Lastschrift erhalten. Voraussetzung ist jedoch, dass der Vermieter oder die Hausverwaltung die Mieter im Vorfeld informieren. Kümmert sich eine Hausverwaltung um die Mieten, übernimmt sie den Vorgang. In dieser sogenannten Vorabanzeige sind die Höhe des abzubuchenden Betrags und die Abbuchungszeit anzugeben. Zusätzlich gehören Swift-Code, IBAN, Gläubiger-Identifikationsnummer und die Mandatsreferenz in das Schreiben.

 
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55 neue Wohnungen in der Maxvorstadt

Das in München und Berlin ansässige Immobilienunternehmen Südhausbau errichtet an der Ecke Nymphenburger Straße/Erzgießereistraße 55 Wohnungen und sieben Gewerbeeinheiten auf einen 3.300 m² großen Grundstück. Das derzeit noch auf dem Grundstück befindliche Gebäude steht leer und soll abgerissen werden. Bis 2011 war dort die Polizeiinspektion 42 untergebracht. Die Bauarbeiten sollen im Herbst diesen Jahres beginnen. Der Entwurf für das neue Gebäude stammt von dem Münchner Architekten Schub Klaus Schuh. Die Fertigstellung ist für 2014 vorgesehen.

 
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Wohnen am Mühlbach – Neues Projekt in Schwabing-Freimann

Ausgestellt am 26. Juli 2012 von in 2014, München, Neubau

Die Bayerische Hausbau will in München im Zuge des Wohnprojekts „Am Mühlbach – Wohnen in Schwabing-Freimann“ 151 Wohnungen und eine Kita bauen. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt gibt, sollen die Bauarbeiten auf dem etwa 12.000 m² großen Gelände in der Freisinger Landstraße voraussichtlich im zweiten Quartal des Jahres 2013 beginnen. „Mit einem Brückenschlag direkt an die Obere Isarau angebunden, hat das Objekt eine ausgezeichnete Lage“, sagt Dr. Jürgen Büllesbach, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bayerischen Hausbau. „So grünes und doch zentrales Wohnen mit viel Platz und zahlreichen Freizeitmöglichkeiten ist besonders für Familien reizvoll.“ Mit dem Vertrieb der Wohnungen beginnt die Bayerische Hausbau voraussichtlich im Februar 2013. Angaben über das Investitionsvolumen fehlen bisher.

 
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© Peter Hegerich