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Verkaufsfalle Verhandlungsspielraum beim Immobilienverkauf

Falsches Taktieren führt zu dramatischen Vermögensverlusten beim Immobilienverkauf

Was viele Immobilienexperten immer schon ahnten, konnte nun in einer empirischen Studie belegt werden: Wer den Immobilienmarkt nicht ausreichend gut kennt, macht Fehler. Fehler, die Geld kosten. So tappen private Immobilienverkäufer beim Marktwert ihrer Immobilie oft im Dunkeln. “Eine Mischung aus Unsicherheit und durch die Medien ausgelösten Immobilien-Goldrausch führt dazu, dass in den Verkaufsanzeigen häufig mehr als ausreichend Verhandlungsspielraum angesetzt wird”, berichtet Immobilienexperte Peter Hegerich, Gründer, Inhaber und Geschäftsführer des renommierten Münchner Maklerunternehmens Hegerich Immobilien GmbH. Zocken wir mal, später runter gehen kann man ja immer noch, so die landläufige Meinung. Doch weit gefehlt: Eine ausführliche Studie der Sparkassen untersuchte jetzt private Immobilienverkäufe nach ursprünglichen Angebotspreis, Dauer der Vermarktung und schließlich erzieltem Verkaufserlös. Das eindeutige Ergebnis: Wer eine Immobilie oberhalb des Marktwertes anbietet muss nicht nur mit einer längeren Vermarktungsdauer rechnen, sondern erzielt am Ende auch noch den geringeren Erlös.

Die Studie zeigt: Wer eine Immobilie mit nur 5 Prozent oberhalb des Marktwertes ansetzt, darf mit einer Vermarktungsdauer von durchschnittlich 63 Tagen rechnen und verkauft fast zum Marktwert. Wird der Verhandlungsspielraum größer angesetzt, verlängert sich der Verkaufszeitraum dramatisch. Schon bei 10 Prozent sind es 281 Tage, bei 20 Prozent Aufschlag sogar 379 Tage. Noch schmerzhafter die Auswirkungen auf den Erlös: Wer mit 10 Prozent Aufschlag startet, landet schließlich 4,5 Prozent unter dem Marktwert, bei 20 Prozent Aufschlag sogar bei minus 15 Prozent. “Längere Wartezeit bis zum Abschluss und weniger Erlös – in Summe bezahlt der private Anbieter falsches Taktieren oder falsche Beratung mit dramatischen Vermögensverlusten”, sagt Peter Hegerich. Bei einem Immobilienwert von 200.000 Euro wird so schnell mal ein Mittelklassewagen verzockt.

“Private Anbieter sollten sich deshalb – bei in den meisten Fällen einer der wichtigsten finanziellen Transaktionen ihres Lebens – einen kompetenten und zuverlässigen Partner an ihre Seite holen”, rät der Immobilienexperte. Oder anders ausgedrückt: Der richtige Immobilienmakler spart Zeit und Geld. Die Betonung liegt hier durchaus auf “der richtige”. Genaues Hinsehen lohnt sich. “Viele Eigentürmer lassen sich blenden. Nicht der Immobilienberater, der den höchsten Erlös verspricht, ist automatisch der Beste. Auf der Suche nach einem geeigneten

Maklerunternehmen sollten Privatanbieter vielmehr Wert auf Referenzen, Markterfahrung und Seriosität legen”, warnt Peter Hegerich.

Hegerich Immobilien ist seit Jahren erfolgreich als Spezialist für die professionelle Vermittlung von Wohnimmobilien mit Tätigkeitsschwerpunkt in München und Region tätig. Weitere Informationen unterhttp://www.hegerich-immobilien.de.

 

2 Antworten

  1. Interessanter Artikel. Ich persönliche denke ja, das Immobilien, vor allem in Ballungsräumen, im Moment heiß gelaufen sind und sich bald abkühlen werden. Dann ist ein Investement auf jeden wieder sehr interessant.

  2. Interessanter Bericht zu den aktuellem Immobilienmarkt.

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