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Home Immobilienrecht Kappungsgrenze für Mieterhöhung – bayerische Regierung legt weiter vor

Kappungsgrenze für Mieterhöhung – bayerische Regierung legt weiter vor

Die baye­ri­sche Lan­des­re­gie­rung hat Ende Juli die Sen­kung der Kap­pungs­gren­ze für Miet­erhö­hun­gen für insgesamt 89 wei­te­re baye­ri­sche Städ­te und Ge­mein­den be­schlos­sen. Miet­erhö­hun­gen bis zur orts­üb­li­chen Ver­gleichs­mie­te sind dort der neuen gesetzlichen Regelung entsprechend nur noch um ma­xi­mal 15% in­ner­halb von drei Jah­ren zu­läs­sig. Bis­lang sind es 20%.

Wie die Immobilinzeitung IZ berichtet, hat Bay­ern hatte im Früh­jahr als ers­tes Bun­des­land ent­schie­den, von der neuen ge­setz­li­chen Mög­lich­keit zur Sen­kung der Kap­pungs­gren­ze für Miet­erhö­hun­gen Ge­brauch zu ma­chen. Für die Lan­des­haupt­stadt Mün­chen, die von stei­gen­den Miet­prei­sen be­son­ders be­trof­fen ist, wurde be­reits im April die Kappungsgrenze eingeführt. Ber­lin war rund einen Monat spä­ter nach­ge­zo­gen. In den meis­ten an­de­ren Bun­des­län­dern ist der Aus­wahl­pro­zess noch nicht ab­ge­schlos­sen.

Die bayerische Lan­des­re­gie­rung hat nun in einem zwei­ten Schritt nach Mün­chen in 89 wei­te­ren baye­ri­schen Städ­ten und Ge­mein­den mit Woh­nungs­man­gel die Kappungsgrenze eingeführt. Die Kom­mu­nen waren nach Dring­lich­keits­kri­te­ri­en vom Ver­brau­cher­schutz­mi­nis­te­ri­um und den je­wei­li­gen kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­den aus­ge­wählt wor­den.

Zu den Ge­mein­den, in denen die Kap­pungs­gren­ze für Miet­erhö­hun­gen zum 1. Au­gust 2013 von 20% auf 15% ge­senkt wird, ge­hö­ren unter an­de­rem ein Gro­ß­teil der Kom­mu­nen des Land­krei­ses Mün­chen, die Städ­te Bam­berg, In­gol­stadt, Fürth, Nürn­berg, Er­lan­gen, Re­gens­burg, Bad Tölz, Dach­au sowie Ge­mein­den unter an­de­rem aus den Land­krei­sen Ebers­berg, Er­ding, Fürs­ten­feld­bruck, Frei­sing, Lands­berg am Lech und Starn­berg.

Eine vollständige Liste aller Gemeinden finden Sie hier.

 

 

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© Peter Hegerich