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Gute Frage – wofür steht eigentlich KfW?

kfwKfW – 3 Buchstaben in aller Munde – Wer heutzutage eine Immobilie erwerben möchte und sich auf dem Immobilienmarkt umschaut, wird vielerorts mit dem Logo der KfW – Bank konfrontiert. Doch was verbirgt sich hinter diesen 3 Buchstaben?

Die Kreditbank für Wiederaufbau ist eine Anstalt öffentlichen Rechts und wurde mit der Verabschiedung des KfW – Gesetzes 1948 gegründet.

Eine wesentliche Aufgabe der KfW – Bank ist die Bereitstellung von vergünstigten Darlehen für besonders energieeffizienten Wohnraum. So gesehen erhalten Sie als erster Erwerber eines Neubau bzw. Denkmalobjektes, welches den Kriterien der KfW – Bank gerecht wird, eine staatliche Subventionierung.

Die KfW – Bank klassifiziert die jeweilige Energieeffizienz einer Immobilie mit spezifischen KfW – Kennzahlen die wie folgt gegliedert sind: KfW-70, KfW-60, Kfw-55 und KfW-40 nach denen Neubauten bzw. sanierte Denkmäler heute klassifiziert werden. KfW-70-Standard etwa bedeutet, dass ein Haus 70 Prozent der Energie eines vergleichbaren Referenzbaus verbraucht.

Je weniger Energie ein Haus verbraucht, desto niedriger ist die KfW-Standard-Zahl und desto höher fällt die Förderung aus.

Doch wer eine KfW – Förderung möchte der muss auf der anderen Seite auch mit höheren Baukosten rechnen. Es ist also in jeder Hinsicht empfehlenswert sich mit den Mehrkosten des Baus bzw. der Ersparnis durch vergünstigte Zinsen auseinander setzen.

Und in vielen Fällen ist der Zinssatz eines KfW – Darlehen derzeit sogar höher als der eines anderen Geldinstituts für Wohnraum ohne KfW – Förderungen. Diesen Zustand verdanken wir dem niedrigen Leitzins der Europäischen Zentralbank. Er ermöglicht allen Banken günstige Darlehen zu vergeben. Dieses günstige Zinsniveau wird allerdings sicherlich nicht dauerhaft erhalten bleiben.

Weitere Informationen zur KfW-Bank finden Sie hier.

 

Ein Antwort

  1. Sehr informativer Artikel zum Thema KfW. Viele haben sicherlich schon einmal davon gehört, aber welche Möglichkeiten damit zur Verfügung stehen, ist nur wenigen bekannt. Da sollte man sich auf jeden Fall einmal genauer informieren.

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© Peter Hegerich