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Grunderwerbsteuer – da waren es nur noch Zwei!

In Deutschland gilt unverändert: Eins ist sicher! Nur ist dies leider nicht unsere Rente sondern sicher ist bei uns nur, dass der Steuerzahler auch weiterhin immer stärker belastet und zur Kasse gebeten wird.
Wie wir im Münchner Immobilienblog schon früher berichtet haben, ist mit der Föderalismusreform von 2006 die Höhe der zuvor einheitlich geregelten Grunderwerbsteuer zur Ländersache geworden. Und die Länder nutzen ihre neu gewonnene Entscheidungskompetenz weiter redlich aus. Und so werden nun zum 01. Januar 2013 bereits 14 Ländern die Grunderwerbsteuer angehoben haben.
Neustes Mitglied in dieser illusteren 14er-Runde ist das Land Hessen, dessen Regierung zu Beginn des Jahres noch jedes Ansinnen auf eine Steuererhöhung weit von sich gewiesen hat. Die Grunderwerbsteuer soll bereits zum 1. Januar 2013 von derzeit 3,5 auf 5 Prozent steigen. Dies entspricht einer bescheidenen Erhöhung von knapp 43% und beschert dem Land Mehreinnahmen von rund 227 Millionen Euro pro Jahr, sagte Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden bei der Vorstellung der Pläne für den Doppelhaushalt 2013/2014.

Grund für die Steuererhöhung sei aber nicht die Schuldenbremse, sondern die Berechnungen im Länderfinanzausgleich, betonte er. Weil die Mehrzahl der  Länder bereits 5 Prozent Grunderwerbsteuer erhebe, habe Hessen bislang mehr in den Finanzausgleich eingezahlt, als es tatsächlich an Steuern erhalte. Das werde nun geändert.

Die verbleibenden letzten zwei Länder, die Immobilienkäufern noch den alten Steuersatz von 3,5% in Rechnung stellen, sind Bayern und Sachsen. Wetten, dass wir bald wieder über dieses Thema berichten werden.

 

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© Peter Hegerich